Menschen

 

Menschen dringend gesucht 18.12.16

 

UWV nimmt an Demografie-Tagung teil

 

EUSKIRCHEN (EB) Mit drastischen Worten appellierte Dr. Winfried Kösters, Politikwissenschaftler und Moderator aus Rheine in Westfalen, an die Zuhörerschaft im Kreishaus, dass es sich unsere Gesellschaft nicht leisten könne, auch nur ein Kind, auch nur einen Jugendlichen „zurückzulassen“. Wie war das gemeint? Damit meinte er, dass es im Jahre 1964 noch 1.400.000 Babies in Deutschland gegeben habe, letztes Jahr aber nur noch 738.000. Dass schon heute drastisch weniger junge Arbeitnehmer eine immer größer werdende Zahl an älteren Menschen mit ihrer Arbeitskraft deren Rente erwirtschaften müssen.

Durch den medizinischen Fortschritt und bessere Lebensbedingungen steige hinzukommend die Lebenserwartung in Deutschland weiter stark an. So rechnen Experten schon in wenigen Jahren mit über 50.000 Menschen, die über 100 Jahre alt sind. Dr. Kösters:“Eine generationengerechte Kommune muss heute vom Wickeltisch bis zum Rollator planen.“ Die Frage ist nur, ob, und wenn ja, wie unsere Städte und Gemeinden das werden finanzieren können.

Jeder sollte sich einmal Gedanken darüber machen, von wem er denn, und vor allem: wie, im Alter betreut, gepflegt werden kann.

Somit wurde überdeutlich, dass wir es uns buchstäblich nicht leisten können, dass auch nur ein Kind NICHT regelmäßig die Schule besucht. Ohne Abschluss und Berufsausbildung absolut chancenlos ist, in ein auskömmliches Erwerbsleben zu finden, um damit unsere sozialen Sicherungssysteme mit zu stützen. Deutschland ist ferner auf eine Einwanderung von qualifizierten und motivierten Menschen angewiesen.

Weiterführende Infos zum Thema Demografie im Kreis-Euskirchen: Fr. Iris Poth, Fr. Sarah Komp, www kreis-euskirchen de

 

 

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Eine Burg und ihr Geheimnis 24.März 2016
Gesellschafter der Burg Vogelsang sind „Heimlichtuer des Monats“

Das Bündnis „NRW blickt durch“ hat die Gesellschafter der Burg Vogelsang zu „Heimlichtuern des Monats“ ernannt. Grund für die Negativ-Auszeichnung der Initiative aus Bund der Steuerzahler, Mehr Demokratie, NABU und der Antikorruptionsorganisation Transparency Deutschland ist die Verheimlichung des Gehalts des zweiten Geschäftsführers des Ausstellungs- und Bildungszentrums in der Eifel. „Das Gehalt ist nicht in den öffentlich genannten Baukosten von 8,1 Millionen Euro enthalten. Die wahren Kosten des Bauprojektes werden also verschleiert, die Öffentlichkeit wird nicht vollständig informiert“, kritisiert Heinz Wirz, Landesvorsitzender des Bundes der Steuerzahler.

Ende 2015 hatten der Aufsichtsrat der sieben Gesellschafter von Burg Vogelsang, darunter unter anderem der Landschaftsverband Rheinland (LVR) und der Kreis Euskirchen, beschlossen, einen zweiten Geschäftsführer einzustellen. Dieser soll dafür sorgen, dass es mit dem Umbau der Burg Vogelsang in ein Besucherzentrum, ein NS-Dokumentationszentrum und eine Nationalpark-Ausstellung voran geht. Das Bauprojekt sollte ursprünglich rund 35 Millionen Euro kosten. Als man merkte, dass das Geld nicht reicht, wurde das Bauprojekt um mindestens vier Millionen Euro zusammengestrichen. Schließlich stiegen die Mehrkosten auf 3,4 Millionen Euro. Jetzt sind es mehr als acht Millionen Euro.

Doch die Kosten sind höher als bekannt ist. Der LVR antwortete auf eine Anfrage des Bundes der Steuerzahler, dass zu den Personalkosten keine Angaben gemacht werden könnten. Zwischen der Rosenbaum Nagy Unternehmensberatung, die den zweiten Geschäftsführer stellt und der Vogelsang ip als Träger der Burg Vogelsang sei ein Dienstleistungsvertrag geschlossen worden, dessen Inhalt der Vertraulichkeit unterliege. In den Umbaukosten von 8,1 Millionen Euro sind die Personalkosten nach Aussagen des LVR nicht enthalten. Doch auch diese ungeplanten Personalkosten gehören zu den zusätzlichen Kosten des Projektes Vogelsang.

Das Bündnis „NRW blickt durch“ fordert deshalb ein Transparenzgesetz, das Bürgern einen umfassenden und unkomplizierten Zugang zu Informationen aus Politik und Verwaltungen und damit auch zu Gehältern leitender Angestellter öffentlicher Einrichtungen gewährt.

Verfasser:

Thorsten Sterk
Pressesprecher

 

Nürburgring quo vadis?

 

Eine Legende kämpft ums Überleben

 

 

Ein Kommentar der UWV-Redaktion

 

Die Motoren brüllen, Benzingeruch liegt in der Luft.

 

Ob Auto-Union, Mercedes, Alfa-Romeo, Porsche, Ferrari oder Bugatti, seit 1927 fasziniert dieser Ort Millionen von Menschen, denen das Auto, das Motorrad nicht nur als Mittel, um von A nach B zu kommen dient, sondern die dem Zauber „Rennsport“ den Geheimnissen der Technik und des technischen Fortschritts erlegen sind.

 

Lautstärke, die manchen Menschen in den Ohren brennt, anderen aber ein breites Lächeln in das sonst so stressgeschwängerte, manchmal versteinerte Gesicht zaubert.

 

„Experten“ unterscheiden schnell: „So klingt nur der 6-Zylinder Boxer eines luftgekühlten Porsche“

Oder: „Hier hechelt ein Achtzylinder eines LOLA Super-Sports-Cars“ ganz zu schweigen vom 16-Zylinder ! - Motor des legendären Auto-Union Typ C mit 520 PS aus dem Jahre 1936.

 

Schon Kaiser Wilhelm hatte 1912 die Idee, dass eine permanente und autarke Rennstrecke eine tolle Sache für die stark wachsende, deutsche Automobilwirtschaft wäre, und eine bedeutende Infrastrukturmaßnahme für die (teilweise) notleidende Eifel.  Der 1.WK stoppte diese Pläne dann zunächst.

 

Anfang bis Mitte der 20ger Jahre war es dann der Adenauer Landrat OTTO CREUTZ, der diese Idee wieder aufnahm, und umsetzte. Am 18. Juni 1927 fand dann das erste Eifelrennen statt.

 Der „Ring“ war geboren.

 

Wer als Nord-Eifeler heute in Großbritannien unterwegs ist, auf Nachfrage etwas von „Eifel“ oder „Nordrhein-Westfalen“ erzählt, wird nur in fragende, nichtsahnende Gesichter schauen.

Spricht der Eifeler aber vom NÜRBURGRING ….. so ist sofort alles klar. Den kennt jedes Kind.

 

Im internationalen Bekanntheits- und Beliebtheitsgrad höchstens noch mit „Le Mans“ in Frankreich vergleichbar. Und dieser Kurs besteht teilweise noch aus extra abgesperrten Landstraßen!

 

Aber: Was ist aus diesem Nürburgring geworden ?

 

Als nun einem gewissen Herrn Kurt Beck (SPD), Ministerpräsident in Mainz auffiel, was die Eifeler schon seit 1927 wussten, nämlich dass im Winter aufgrund der Witterungsbedingungen keine Rennsportveranstaltungen möglich waren, und infolge dessen kaum Touristen zum Ring kamen, war schnell die Idee eines „Freizeitparks“ geboren.

 

So könnte man doch gut essen, Karussell fahren, und der wirtschaftlich schwachen Eifel wäre auch geholfen.

Sicher hatte Kurt Beck es „gut gemeint“. Doch wie sagt der Volksmund: „Das Gegenteil von „gut“ ist „gut gemeint“.

 

Obwohl sich keine privaten Investoren für „Beck-Utopia“ fanden, das Land Rheinland-Pfalz dann sehr kreativ über Scheingesellschaften, Schweizer Strohmänner u.a. ungeheure Summen in gigantische Baumaßnahmen am Nürburgring steckte, hatte Sozialdemokrat Beck über Jahre hinweg wiederholt betont: „Den Steuerzahler wird das keinen Euro kosten.“

 

Es kam, wie es viele Rennsport-Fans befürchtet hatten: total überdimensioniert, und das Ganze floppte, unlösbare, technische Probleme, kaum Besucher.

 

In seinem Abschlußbericht stellte der EU-Wettbewerbs-Kommissar Joaquin Almunia im Oktober 2014 fest, dass die unvorstellbare Summe von 456 Millionen Euro an staatlichen Beihifen, auch zur Vermeidung einer Insolvenz, illegal gezahlt wurden. Die Landesregierung in Mainz gegen zahlreiche Gesetze verstoßen hatte.

Und das ist längst noch nicht alles: insgesamt sei von einer Summe von mindestens 1,28 Milliarden Euro auszugehen, die am Nürburgring verbrannt wurden.

 

Man könnte also resümieren: SO funktioniert eine effektive Vernichtung von Steuergeld.

 

Wie war das noch mit einem ehemaligen CDU-Bundespräsidenten: dem wurde wegen einer angeblichen Vorteilsnahme, einer Hotelübernachtung in München betreffend über zig Monate von zwei eifrigen Staatsanwälten in Hannover der Prozess gemacht, er verlor sein Amt, einen Teil seiner Ehre, es ging um satte 752,- Euro !

 

Bundespräsident Christian Wulf wurde, wie wir wissen, nachdem er auch „Dank“ der medialen Vorverurteilung, die für mich einen absoluten Tiefpunkt in der neueren, deutschen Presse-Geschichte markierte, fast alles verloren hatte, vom Gericht in Hannover freigesprochen.

 

Als nun die Deutsche-Presse-Agentur (dpa) den von deutschen Gerichten gänzlich unbehelligten, mittlerweile im Ruhestand weilenden Herrn Kurt  Beck hinsichtlich des Nürburgring-Skandals um eine Stellungnahme bat, lehnte dieser ab.

 

Um das noch einmal klarzustellen: ich bin ein glühender Fan des Rings! Seit ich als kleiner Mensch in den Siebzigerjahren mit Vattern das erste Mal beim „Großen Preis von Deutschland“ war.

 

Und doch sage ich als Kommunalpolitiker: solch eine Rennstrecke kann und darf nicht auf Dauer steuerfinanziert sein, zu Lasten aller! Sondern muss und kann auch auf eigenen Füßen stehen.

 

Hier würde ich mir einen Einsatz der deutschen Automobil-Industrie wünschen!

 

Ihr Porsches, Daimlers, BMW`s, Audi`s und Volkswagen…..wo seid Ihr ??

 

Die Nordschleife ist auch Eure Teststrecke! Seit Jahrzehnten.

 

Mit Rechtwirkung zum 1. Januar 2015 wurde die Rennstrecke nun für einen vergleichsweise geringen Betrag von ca. 77 Mio. Euro an einen Düsseldorfer Autozulieferer verkauft. Da dieser fatalerweise, so wird berichtet, inzwischen ebenfalls Schwierigkeiten hatte, die vereinbarten Raten an die Gläubiger zu zahlen, sprang kurzerhand ein russischer Einzelinvestor ein.

 

Thema Formel 1:

 

Kürzlich war zu lesen, dass entgegen vertraglichen Abmachungen ein gewisser Geldgier-Greis aus  England, seines Zeichens Rechteinhaber der mittlerweile langweiligsten Rennsportveranstaltung worldwide, der Eifel eben diese wegnahm. Weshalb?

 

Weil man in Nürburg einfach nicht mehr bereit war, dem Greis zwischen 12 und 15 Mio. Euro alleine dafür zu bezahlen, dass die uniformen Autos dort antreten! (Antrittsprämie)

 

Millionen unter oder über den Tisch zu reichen für GAR NICHTS, dass meine lieben Leser kann und sollte man ruhig arabischen und asiatischen, aufstrebenden Nationen mit Gas- und Ölreichtum überlassen! Denn die haben in puncto „Prestige“ noch viel Nachholbedarf.

 

Deutschland ist seit über 125 Jahren hinsichtlich begehrenswerter, schöner und erfolgreicher Fahrzeuge das Autoland Nummer 1.

 

Die Eifel hat am Ring das 24-Stunden Rennen (größte Rennsport-VA der Welt), zwei wunderbare Oldtimer-Grand Prix im Jahr, Truck-Grand-Prix, die VLN (eh.Veedol Langstreckenpokal) mit unzähligen Läufen, DTM, zig Sonderveranstaltungen, einige hochklassige Motorradrennen, und so vieles mehr, was interessanter und vor allem: bezahlbarer für Otto Normalverbraucher ist als die F1.

 

Fazit: Lang lebe der Ring, drum fahrt bitte alle regelmäßig hin !!

 

 

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Düsseldorf fördert nicht weiter

 

 „Loch“ Vogelsang-IP und kein Ende

 

Von Franz Troschke, UWV-Fraktionschef

 

Eine Schockwelle geht durch den Kreis-Euskirchen:

 

Die Mehrkosten für die Fertigstellung der Bauten auf Vogelsang werden nicht vom Land Nordrhein-Westfalen bezuschusst.

 

Wie bekannt, sollte zur Finanzierung des zwischenzeitlich erneut entstandenen Finanzproblems auf dem Vogelsang-Gelände i.H.v. 3 Millionen Euro das Land NRW 2,7 Mio. fördern, die Region und damit auch anteilig der Kreis-Euskirchen die restlichen 300.000,-Euro bezuschussen.

 

Mit einer solchen Verfahrensweise wäre die UWV-Kreistagsfraktion ja noch einverstanden gewesen.

Nicht hingegen mit der nun erforderlichen Bürgschaft des Kreises für Vogelsang IP, also die handelnde Gesellschaft unter Manfred Poth, dem Aufsichtsratsvorsitzenden der Standortentwicklungsgesellschaft.

 

Mit großem Unverständnis werden die ständig neuen Problemstellen seitens der UWV zur Kenntnis genommen.

 

Was man wissen sollte:

 

Die kleineren Fraktionen im Kreistag sind aufgrund der Zusammensetzung der Gesellschaft dort erst gar nicht vertreten.

Lediglich die zwei großen Parteien vertreten den Kreis Euskirchen im Aufsichtsrat!

 

Natürlich ist eine Sanierung im Altbestand oftmals schwer vorhersehbar und abenteuerlich.

 

Die UWV stellt allerdings die Frage, ob denn nun fast alles abgerissen und erneuert werden musste, was bereits seit Jahrzehnten seinen Dienst tat, und sicherlich auch noch weitere Jahrzehnte nicht in sich zusammengesunken wäre.

 

Das ganze Projekt hätte von Anfang an einfacher, bescheidener, und damit sparsamer angegangen werden sollen.

 

Wir hatten im Kreistag stets hinterfragt, warum es über 40 Millionen Euro sein müssen,

die in Gebäude und Ausstattung gesteckt werden.

 

Die Hälfte des Geldes hätte es auch getan!

 

Wobei die andere Hälfte, nicht zuletzt im Hinblick auf den unseligen Förderwahn und seinen Richtlinien aus Brüssel, besser in Ausbildung und Betreuung unseres Nachwuchses sowie Sprachunterricht investiert wäre.

 

Man schaue sich z.B. die derzeitige Asyl- und Flüchtlingsproblematik an:

 

Nordrhein-Westfalen ist derart verschuldet und planlos, dass es nicht einmal gelingt, Kriegsflüchtlingen und berechtigt Asylbegehrenden systematisch Deutschunterricht zu erteilen!

 

Darüber hinaus folgt in wenigen Jahren die verfassungsrechtlich verordnete Schuldenbremse, auf die das Land nur mit rigorosen Einsparmaßnahmen wird reagieren können und müssen.

 

Fazit: Der Steuerzahler wird`s schon richten.

 

Aber nicht mehr lange.

 

 

Für die UWV Fraktion

Franz Troschke

Fraktionsvorsitzender

 

 

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Gescheiterter SPD-Antrag im Kreistag

 

Der Ton macht die Musik – Herr Ramers!

 

Als ich vor einigen Tagen den „persönlichen Beitrag“ von Herrn Markus Ramers, seines Zeichens

Kreisvorsitzender der SPD im Kreis Euskirchen, las, dachte ich zunächst an einen Fake, einen bösen Scherz, schließlich war der 1. April nah.

 

Ich sollte mich täuschen.

 

In Abkehr von jeglichen, demokratischen Gepflogenheiten, wirft der gelernte Geschichtslehrer

Markus Ramers aus Blankenheim mir und der Unabhängigen Wähler Vereinigung aufgrund meiner kritischen Äußerungen bezogen auf die mögliche Einführung einer Krankenversicherten-Chipkarte für Flüchtlinge im Kreisgebiet, ich zitiere: „billige Hetze“, sowie „menschenverachtende Ansichten“ vor.

 

Zuvor war der SPD-Antrag, für alle Asylbewerber eine Krankenkassen-Chipkarte, wie Sie die meisten Bundesbürger haben, einzuführen, gescheitert.

 

Selbst die CDU, Koalitionspartner der SPD im Kreistag Euskirchen, hatte dies nach wochenlangen Debatten mit Ihrer Partei, geschlossen abgelehnt!

 

Ablehnung auch zuvor schon im Rat der Gemeinde Kall.

 

Ich muss zugeben, Herr Ramers, das hat eine „Qualität“, die mir in über 40 Jahren, in denen ich mich politisch und basisdemokratisch engagiere, noch nicht untergekommen ist.

 

Dass Sie es auch noch wagen, in diesem Zusammenhang das Wort „Niveau“ in den Mund zu nehmen, spricht für sich.

 

Es ist allzu offensichtlich, dass es Ihnen längst schon nicht mehr um eine Sach-Auseinandersetzung,

um die Flüchtlinge selbst geht, sondern Sie mit Ihren bösartigen Diffamierungen gegen mich und die UWV in Zeiten des Landrat-Wahlkampfs in Euskirchen (13. September) versuchen, im politischen links-aussen-Spektrum Wählerstimmen einzufangen.

 

Ihr Versuch, sich mit Hilfe von Polemik, auf meine Kosten und die der UWV zu profilieren ist allzu durchsichtig und eines Kreisvorsitzenden nicht würdig.

 

Damit erweisen Sie weder sich, noch der SPD im Kreis Euskirchen einen Dienst.

 

Wenn auch nur ein Funke Ehrlichkeit oder Aufrichtigkeit (Zitat: „Ich war schockiert“) in Ihrem Beitrag stecken würde, hätten Sie sich in die Debatte aktiv eingeschaltet!

 

Oder aber mich zunächst persönlich angesprochen

 

Das taten Sie nicht.

 

Stattdessen glauben Sie, ohne mir eine Chance des Erklärens zu geben, sich hier als „Meinungswächter“ aufspielen zu können.

 

Wie steht es eigentlich um Ihre Vorbildfunktion?

Die Sie sowohl als Gymnasiallehrer, als auch als Kreisvorsitzender der SPD haben?

 

Wenn SO Ihr Demokratieverständnis aussieht?!

 

Als Geschichts-Lehrer wissen Sie, dass Deutschland mit dem Beschneiden von Meinungsvielfalt 1933 ins Unglück stürzte.

 

Mit der UWV wird es kein „Meinungs-Diktat“ geben !

 

 

Jeder kann jedoch einmal einen Fehler machen.

 

Sollten Sie also Ihre unterirdischen Beleidigungen bedauern, und diese zurücknehmen, lade ich Sie gern jederzeit zu einem klärenden & respektvollen Gespräch unter vier Augen ein.

 

Um zum Schluss noch klarzustellen:

 

sowohl die UWV im Kreis Euskirchen, als auch ich als Fraktionschef im Kreishaus sind absolut und unwiderruflich der Auffassung, dass Flüchtlingen aus Kriegs- und Krisengebieten unsere uneingeschränkte Solidarität gilt.

 

Viele unserer Mitglieder engagieren sich ehrenamtlich in der Betreuung dieser Menschen.

 

Uns, so Ihre Wortwahl „menschenverachtende Ansichten“ zu unterstellen, ist in diesem Zusammenhang besonders infam.

 

Und das wissen Sie.

 

 

Franz Troschke          

Frak.Vorsitzender      Vorsitzender UWV-Kreisverband

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