Düsseldorf fördert nicht weiter

 

 „Loch“ Vogelsang-IP und kein Ende

 

Von Franz Troschke, UWV-Fraktionschef

 

Eine Schockwelle geht durch den Kreis-Euskirchen:

 

Die Mehrkosten für die Fertigstellung der Bauten auf Vogelsang werden nicht vom Land Nordrhein-Westfalen bezuschusst.

 

Wie bekannt, sollte zur Finanzierung des zwischenzeitlich erneut entstandenen Finanzproblems auf dem Vogelsang-Gelände i.H.v. 3 Millionen Euro das Land NRW 2,7 Mio. fördern, die Region und damit auch anteilig der Kreis-Euskirchen die restlichen 300.000,-Euro bezuschussen.

 

Mit einer solchen Verfahrensweise wäre die UWV-Kreistagsfraktion ja noch einverstanden gewesen.

Nicht hingegen mit der nun erforderlichen Bürgschaft des Kreises für Vogelsang IP, also die handelnde Gesellschaft unter Manfred Poth, dem Aufsichtsratsvorsitzenden der Standortentwicklungsgesellschaft.

 

Mit großem Unverständnis werden die ständig neuen Problemstellen seitens der UWV zur Kenntnis genommen.

 

Was man wissen sollte:

 

Die kleineren Fraktionen im Kreistag sind aufgrund der Zusammensetzung der Gesellschaft dort erst gar nicht vertreten.

Lediglich die zwei großen Parteien vertreten den Kreis Euskirchen im Aufsichtsrat!

 

Natürlich ist eine Sanierung im Altbestand oftmals schwer vorhersehbar und abenteuerlich.

 

Die UWV stellt allerdings die Frage, ob denn nun fast alles abgerissen und erneuert werden musste, was bereits seit Jahrzehnten seinen Dienst tat, und sicherlich auch noch weitere Jahrzehnte nicht in sich zusammengesunken wäre.

 

Das ganze Projekt hätte von Anfang an einfacher, bescheidener, und damit sparsamer angegangen werden sollen.

 

Wir hatten im Kreistag stets hinterfragt, warum es über 40 Millionen Euro sein müssen,

die in Gebäude und Ausstattung gesteckt werden.

 

Die Hälfte des Geldes hätte es auch getan!

 

Wobei die andere Hälfte, nicht zuletzt im Hinblick auf den unseligen Förderwahn und seinen Richtlinien aus Brüssel, besser in Ausbildung und Betreuung unseres Nachwuchses sowie Sprachunterricht investiert wäre.

 

Man schaue sich z.B. die derzeitige Asyl- und Flüchtlingsproblematik an:

 

Nordrhein-Westfalen ist derart verschuldet und planlos, dass es nicht einmal gelingt, Kriegsflüchtlingen und berechtigt Asylbegehrenden systematisch Deutschunterricht zu erteilen!

 

Darüber hinaus folgt in wenigen Jahren die verfassungsrechtlich verordnete Schuldenbremse, auf die das Land nur mit rigorosen Einsparmaßnahmen wird reagieren können und müssen.

 

Fazit: Der Steuerzahler wird`s schon richten.

 

Aber nicht mehr lange.

 

 

Für die UWV Fraktion

Franz Troschke

Fraktionsvorsitzender

 

 

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